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A Www.mmpptv.com Naked Prisoner Love Nakedprisoner Naked Prisoner Waiting For Louise präsentiert: Michaels Favoriten von 1978
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Dave Edmunds: "Tracks On Wax
4" (Swan Song, Sept. 1978)
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Of Cool". Bandkollege Nick Lowe versorgte ihn mit den
Klassenummern "Television" und "Heart Of The City". |
| Johnny Winter: "White, Hot And Blue" (Epic/Blue
Sky, Aug. 1978) |
| Ende
der 70er/Anfang der 80er war diese Scheibe in unserer Bluesphase bei den
Nicolette Larson: "Nicolette"
(Warner, Sept. 1978) |
| Ich
muss gestehen, dass mir Nicolette Larson zuerst eher optisch aufgefallen
war (diese Haare ...). Vor ihrem Debüt sang sie bei Commander
Cody und bei Neil Young, von dem sie auch das
Stück "Lotta Love" übernahm. Ähnlich wie Linda
Ronstadt verzichtet Nicolette auf eigenes Material und setzt stattdessen
auf hochkarätige Songs bekannter und weniger bekannter Autoren zwischen
Rock, Soul, Country und der Zeit davor, z.B. "Rumba Girl" (Jesse
Winchester), "You Send Me" (Sam Cooke), "Mexican Divorce"
(Burt Bacharach), "Angel Rejoiced" (Louvin Brothers) und "Baby
Don´t You Do It" (Holland/Dozier/Holland). |
| Dr. Feelgood: "Private Practice" (United
Artists, Okt. 1978) |
| Dies
war ungefähr das vierte oder fünfte Album der Londoner R&B-Truppe
um den Sänger Lee Brilleaux und enthält mit "Milk
And Alcohol" aus der Feder von Nick Lowe
und dem neuen Feelgood-Gitarristen Gypie Mayo sogar einen kleinen
Hit. Ein weiterer Höhepunkt der Platte ist "Down At The Doctors",
das ihnen von Mickey Jupp auf den Leib geschrieben wurde. Betreut
wurde das Album vom legendären amerikanischen Produzenten Richard
Gottehrer, der bereits seit den 50ern als Songschreiber und Produzent
dabei ist (Jerry Lee Lewis, The Strangeloves, Robert Gordon, Blondie,
Go-Go´s, Richard Hell, Joan Armatrading u.s.w.) |
| "Hawklords" (Charisma,
Okt. 1978) |
Die
späten 70er waren eine turbulente Zeit für Hawkwind. Gitarrist
Dave Brock hatte die Band aufgelöst, mit Sänger/Poet
Robert Calvert unter neuem Namen "Hawllords" aber schnell
wieder gestartet. Damals hab ich mir die Platte gar nicht mehr angehört,
dennnach dem Vor-Vorgänger "Astounding
Sounds ..." von 1976 hatte ich das Interesse an der Band verloren.
Kürzlich war ich bei meinem dicken Kumpel Wulf in Freiburg zu Besuch,
wo wir natürlich einer unserer gemeinsamen Lieblinxbeschäftigungen
nachgegangen sind - dem Durchwühlen von Vinyl-Grabbelkisten. Dabei
fand ich auch diese Scheibe, die garnicht so schlecht ist. Aber meinem
Frieden mit Hawkwind habe ich ja bereits vor einiger Zeit wieder gemacht.
(01.06.2011)
|
| Mickey Jupp: "Juppanese"
(Stiff, Okt. 1978) |
| Ein
Meisterwerk des Pubrocks - und trotzdem ein kommerzieller Misserfolg.
Seite 1 wurde von Nick Lowe produziert und
mit der kompletten Rockpile-Gang
eingespielt (Lowe, Dave Edmunds, Billy Bremner, Terry Williams), Seite
2 ist unter der Aufsicht von Gary Brooker
(Procol Harum) mit Gitarrist Chris Spedding entstanden. |
| Richard & Linda Thompson:
"First Light" (Chrysalis, Nov. 1978) |
| Eine
weitere feine Platte des englischen Folkrock-Ehepaars nach dreijähriger
Pause inkl. Labelwechsel. Auch die Begleitmusiker hatten größtenteils
gewechselt. Neben dem verbliebenen alten Fairport-Kollegen Simon Nicol
spielten drei Amerikaner: Jazzkeyboarder Neil Larsen und die Studiocracks
Andy Newmark (dr) und Willie Weeks (bg). |
| Ian Matthews: "Stealin´
Home" (Ariola/Rockburgh, Dez. 1978) |
| In
den ausgehenden 70ern und frühen 80ern klang auch der ehemalige Folkie
Ian Matthews sehr rockig. Nach zwei erfolglosen Platten in den USA bei
CBS war er zurück in England und nahm dort diese schöne Platte
mit Bryn Haworth (g), Phil Palmer
(g), Rick Kemp (bg) und Jim Russell (dr) auf. Wie immer
hat Matthews ein glückliches Händchen bei Coverversionen, u.
a. "Gimme An Inch Girl" von Robert Palmer und "Man
In The Station" von John Martyn. |
| Duncan Browne: "Wild Places"
(Logo, 1978) |
| Mitten
im Punkrock kam diese edle Popscheibe heraus! Den Titelsong kennt vielleicht
der eine oder andere von euch, ohne aber den Autor zu kennen. Auch mir
fiel der Name Duncan Browne nur über Umwege durch eine Coverversion
von Ian Matthews (auf dem Album "Shook" von 1984) zum
ersten Mal auf. Dann fand ich diese Platte (na wo wohl?) in der Grabbelkiste,
wollte sie wegen des hässlichen Covers aber zuerst nicht kaufen.
Auerdem sind dort als Rhythmusgruppe die späteren Sessioncracks
Jon Giblin (der in späteren Jahren oft durch seine technisch
ausgereiften Jaco-Pastorius-Imitationen nervte) und Simon Phillips
(der in seiner Virtuosität alles zertrommeln kann und z. Z. bei Toto
unter Vertrag ist) in ihren jungen Jahren zu hören. Aber keine Panik:
hier gibt's reine Popmusik mit Klassesongs und keinen Muckersound. Alleine
der Titelsong rechtfertigt den Kauf des Albums. Und dreht das hässliche
Cover beim Hören doch einfach auf die Rückseite! |
| Carlene Carter (Warner, 1978) |
| Carlene
Carter, Tochter von June Carter-Cash und Stieftochter von Johnny
Cash war nach England gezogen und spielte hier ihr Debüt unter
der Produktionsaufsicht von Graham Parker und Brinsley Schwarz
mit Parkers Begleitband "The Rumour" (Brinsley Schwarz,
Bob Andrews, Andy Bodnar, Steve Goulding und Martin
Belmont), unterstützt von den Rockpile-Musikern Nick
Lowe und Terry Williams. Der Sound war entsprechend Pubrock-orientiert,
aber mit starken Country-Elementen. Kurz vor oder nach (?) dieser Plattenaufnahme
wurde Nick Lowe übrigens zu Johnny Cashs Schwiegersohn! |
| Lee Clayton: "Border Affair" (Capitol, 1978) |
| Zweites
Album des Sängers und Songschreibers und nach fünfjähriger
Pause das erste von dreien für Capitol (die beiden anderen, ebenfalls
exzellenten Alben sind "Naked
Child" von 1979 und "The
Dream Goes On" von 1981). Auf "Border Affair" klingt
er noch relativ "normal" für Nashville, d.h. die Akustikgitarren
und die Pedalsteel haben eine tragende Rolle. Auf den beiden anderen Alben
wird das ganze durch verzerrte Gitarre im "Crazy
Horse"-Stil zunehmend härter und für Countryohren unhörbar.
"The Dream Goes On" war dann ja auch ein Flop. Da ich mit beiden
Stilen gut klarkomme, solange das Songmaterial gut ist, mag ich auch alle
drei Alben. Hervorzuhebende Anspieltipps: "Silver Stallion"
(wurde später von den "Highwaymen" d.h. Johnny Cash, Willie
Nelson, Kris Kristofferson und Waylon Jennings geadelt und vor kurzem
von Cat Power) und "If You can Touch Her At All" (gibt´s
auch von Waylon&Willie im Duett) |
| Rodney Crowell: "Ain't Livin'
Long Like This" (Warner, 1978) |
|
Ich bin auf Rodney Crowell auf die für mich typische Art und Weise
aufmerksam geworden: durch eine Coverversion. In diesem Fall waren das
Terry & The Pirates aus San Francisco mit dem Titelsong auf
ihrem Album "The Doubtful Handshake".
Dann habe ich Rodneys eigene Platte in der Grabbelkiste gefunden (ihr
kennt diese Geschichte inzwischen ...). Von "Ain´t Living
Long Like This" habe ich seitdem gleich mehrere tolle Coverversionen
entdeckt: Emmylou Harris (auf "Quarter
Moon In A Ten Cent Town" 1978 und "Spyboy" live 1998),
Albert Lee ("Hiding"
1979), Dream Syndicate ("The Lost Tapes 85-88") und
Webb Wilder ("Town&Country" 1995).
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